Kassen im Handel für Lebensmittel und Co
Im Einzelhandel gibt es die verschiedensten Branchen. Als erstes fällt jedem wahrscheinlich der Lebensmittelbereich ein, denn etwas zu Essen wird immer benötigt. Da gibt es beispielsweise die Supermärkte und Discounter, die sämtliche Grundnahrungsmittel aber auch in entsprechenden Abteilungen teilweise Feinkostwaren und Bioartikel. Discounter bieten wie Supermärkte frisches Obst und Gemüse. Frisches Fleisch wird beim Discounter, wenn überhaupt, nur abgepackt als SB-Ware in Kühlregalen angeboten. In Supermärkten findet man hierfür, ebenso wie für verschiedenste Käseprodukte meist auch eine Bedienungstheke. SB-Waren sind bereits ausgezeichnet, die Etiketten beinhalten die Warenbezeichnung, die Menge, den Grundpreis (meist je 1 kg) und den Gesamtpreis der jeweiligen Wareneinheit. Dann ist auf dem Etikett noch ein Barcode zu finden, der von dem Scanner an der Kasse, wo der Einkauf bezahlt wird, eingelesen wird. Die Daten des Etiketts sind auch im Barcode hinterlegt und in einer Datenbank der Kassensoftware im Kassensystem des Supermarktes oder des Discounters gespeichert. Der Scanner kann dann die Informationen auslesen und dem Verkaufsvorgang im Display der Kasse anzeigen. Außerdem wird über die Kassensoftware die Warenbestandsliste des Marktes angesprochen und der Warenverkauf als Warenentnahme registriert. Da bei Warenlieferungen der Eingang ebenfalls in die Software der Kassensysteme eingepflegt wird, liegt ein immer aktueller Warenbestand informativ vor. So kann rechtzeitig neue Ware bestellt werden. Kleinere Fachgeschäfte wie zum Beispiel Spielwarengeschäfte oder Läden für Damenmoden, Kinderbekleidung oder Herrenausstattung sind meist noch mit einer klassischen Registrierkasse ausgestattet, wie man sie vor zwanzig Jahren auch schon kannte. Nach wie vor sind diese Geräte geeignet, um anfallende Verkäufe zu verarbeiten. Schon deswegen, weil es seitens der Kassenhersteller noch Updates für die Kassensoftware gibt. Aber über kurz oder lang wird es keine Registrierkasse dieser Bauart mehr geben. Immer mehr werden Kassen netzwerkfähig und leistungsfähiger, was das zusätzliche Können neben dem Kassieren betrifft. Schon heute kann ein modernes Kassensystem neben der Kontrolle der Warenbewegungen auch die Arbeitszeiten erfassen, mit mobilen Kassen Wege für die Mitarbeiter einsparen und mit in der Kassensoftware hinterlegten Bestellformularen selbige (teil-) ausfüllen und online versenden. Es wird also die gute alte Registrierkasse irgendwann nicht mehr geben. Aber eine moderne Kasse birgt eben erhebliche Erleichterungen für viele Arbeitsabläufe. Und auch im Design ist ein Kassensystem modern und ansprechend, die Handhabung ist bedienerfreundlich. Und kleine Geräte sind erstaunlich leistungsstark aber ebenso Platz sparend. Registrierkassen nehmen da häufig mehr Platz ein, was schon optisch im Vergleich zu den Endgeräten eines neuen Kassensystems unruhiger wirken kann. Und eben die Kassensoftware einer älteren Registrierkasse ist nicht so leistungsstark wie bei einer modernen Netzwerkkasse oder einem Kassensystem.
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